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Ouessant-Schafe
Manus-Minischafe und ihre Wiege
Seit einigen Jahren habe ich mich der Zucht der kleinen französischen Mini-Schafe verschrieben - der Herdbuchzucht der "Ouessantschafe of Glencairn".

Gezüchtet werden die Farben "Schimmel", Schwarz", "Weiß" und "Braun".
Direkt neben meinem Haus am Wald in Polz, einem Gemeindeteil in der Nähe der alten Festungsstadt Dömitz, liegt das große Freigehege samt Stall. Zu finden ist Polz im Drei-Länder-Eck von Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
Auch meine vier Hunde und fünf Katzen, die allesamt aus schlechter Haltung gerettet werden konnten und bei mir ein dauerhaftes Asyl fanden, haben die kleinen Wollknäuel fest in ihr Herz geschlossen. Berührungsängste kennt hier keiner. Mittlerweile hat sich so aus meiner kleinen Zucht ein regelrechter "Streichelzoo" entwickelt. Drei Zwergziegen, seltene Hühnerrassen wie beispielsweise "Araukaner" (türkisblau legende Anden-Indianerhühner) oder rote Eier legende "Merans-Hühner" runden das tierische Ensemble ab.
Auf diversen Ausstellungen haben meine Minischafe bereits zahlreiche Preise eingeheimst. Alle Tiere unterliegen einer ständigen tierärztlichen Kontrolle und werden nur in beste und vorher überprüfte Hände abgegeben.
Ein Blick zurück:
Eine alte Sage besagt, dass auf der Heimat-Insel der "Ouessant-Schafe" vor langer, langer Zeit viele Fischer lebten. Und dort wurden die schwarzen Schafe aus einem ganz bestimmten Grund zu Wollgewinnung benötigt. Denn: Viele Fischer sind von der See nicht mehr zurückgekehrt und so hatten die Frauen ausreichend schwarze Wolle, um die Trauerkleidung herzustellen.
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